Wissenswertes


Themen und Inhalte

Thematisch und optisch an die Zeitschrift angelehnt, finden sich auf der Webseite verschiedene Möglichkeiten zum Spielen und Lesen, Anregungen zum Kochen und Basteln, Tipps fur den Garten und vieles mehr. Neben einem ersten Kennenlernen des Internets stehen vor allem Spiel, Spaß und Unterhaltung im Vordergrund, wobei Philipp ein ständiger Begleiter ist. Weiter wird hier (neben der „normalen“ Fan-Post) eine Kontaktmöglichkeit zur Identifikationsfigur Philipp gegeben. Da die Internetseite von „Philipp“ kontinuierlich ausgebaut und erweitert wird, lohnt es sich auf jeden Fall, von Zeit zu Zeit mal wieder vorbeizuschauen!


Warum brauchen Kinder überhaupt einen Internetzugang?

Sicherlich gibt es Eltern, die der Vorstellung, dass ihre Kinder sich im Internet bewegen, mit einer gewissen Skepsis begegnen. Solche Vorbehalte sollte man ernst nehmen und offen thematisieren. Die Besonderheit des Internets, dass Inhalte zu allen nur denkbaren Themen von einem Computer aus gefunden werden können, ist ein verständlicher Grund fur solche Vorbehalte. Anders als z.B. in einer Bibliothek, in der es einen Bereich speziell fur Kinder gibt, gibt es eine solche Einteilung im Internet schließlich nicht. Gerade deswegen sind wir jedoch der Meinung, dass es wichtig ist fur Kinder, eigene Erfahrungen im Internet zu sammeln und einen verantwortungs- und sinnvollen Umgang mit der Informations- und Angebotsvielfalt des Internets fruhzeitig zu lernen. Hierfur soll die Webseite „www.philipp-maus.de“ einen Erfahrungsraum bieten. Wichtig ist, dass Sie als Eltern Ihre Kinder nicht mit diesen Erfahrungen alleine lassen, was nicht bedeuten muss, dass Sie Ihr Kind ständig an der kurzen Leine fuhren mussen.
Zwei wesentliche Merkmale von Internetangeboten fur Kinder wie „www.philipp-maus.de“ sollten nicht vergessen werden: Zum einen sind diese interaktiv, d.h. die Kinder bestimmen selbst, wo und wie es weitergeht, zum anderen entsteht kein Zeitdruck, da die Kinder selbst entscheiden, wann es weitergeht - zwei entscheidende Unterschiede zu Medien wie Video, Fernsehen und Hörspielkassetten.


Wie kann ich mein Kind sinnvoll begleiten?

- Zeigen Sie Interesse fur die Lieblingsseiten Ihrer Kinder. Surfen Sie gemeinsam
mit Ihren Kindern. Aber lassen Sie Ihren Kindern auch den Freiraum fur wichtige eigene Erfahrungen. - Erklären Sie Ihren Kindern, warum Sie die E-Mail-Adresse nicht uberall eintragen sollen.
- Sprechen Sie offen mit Ihren Kindern daruber, dass sie niemals Telefonnummer oder Adresse im Internet angeben durfen. - Auch wenn der Computer mit seinen vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten ein faszinierendes Medium ist, sollte die Zeit, die am Computer verbracht wird, begrenzt sein. Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einen festen zeitlichen Rahmen fur die Computernutzung. Der Computer sollte schließlich eine von vielen Spielmöglichkeiten bleiben.
- Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Einrichtung kostenloser E-Mail-Adressen fur Ihre Kinder, da diese Ziel von Werbemails (u.a. auch von Pornoanbietern) sind. - Wenn Sie Angst oder Bedenken haben, dass Ihre Kinder sich auf ungeeigneten oder gar bedenklichen Webseiten bewegen, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, hiermit umzugehen:
- Besorgen Sie sich ein Filterprogramm; allerdings sollten Sie keine allzu hohen Erwartungen an diese Programme stellen. - Surfen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern.
–    - Überprufen Sie nach den „Surftouren“ Ihrer Kinder, welche Seiten besucht wurden. Bei bedenklichen Seiten können Sie
diese in Ihrem Browser sperren. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihren Kindern daruber!


Informationsbroschüren

„Ein Netz fur Kinder - Surfen ohne Risiko?" ist ein praktischer Leitfaden, den jugendschutz.net im Auftrag des Bundesministeriums fur Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hilfestellung fur Eltern und Pädagogen erstellt hat. Die Broschure informiert uber alle wichtigen Fragen und gibt Hintergrundinformationen uber die Internetnutzung von Kindern. Es werden ausfuhrliche Tipps gegeben, wie Eltern ihre Kinder beim Surfen begleiten können. Auf der Website des Bundesministeriums fur Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann die Broschure als PDF-Dokument kostenlos heruntergeladen werden.
Eine gut Informationsmöglichkeit fur Eltern ist auch das Internet-ABC. Dieser Internet-Ratgeber richtet sowohl an Eltern als auch an Kinder. Auf den Elternseiten findet man Interessantes zu Suchmaschinen, E-Mails, Chat, E-Commerce, Computerspielen, Hotlines, Filtersoftware, Internet in der Schule und Jugendschutz. Anbieter dieses medienpädagogischen Praxisprojekts ist die Bertelsmannstiftung.