Altersgerechter Aufbau

Das Kindermagazin „Philipp“ richtet sich an Kinder im Alter von vier bis acht Jahren, und dementsprechend erfordert die dazugehörige Internetseite eine besondere Konzeption. Die Computer sind heutzutage zwar multimediatauglich, aber dennoch dominiert im Internet die Schrift vor einer bildlichen und akustischen Informationsubermittlung - und dies auch bei den meisten Internetangeboten fur Kinder. Ein eigenständiges, sinnvolles Surfen ist fur Kinder also im Allgemeinen erst möglich, wenn sie ausreichend lesen können. Ansonsten ist immer eine Hilfe von älteren Geschwistern oder Erwachsenen nötig. Im Hinblick auf die Altersgruppe zeichnet sich das Angebot (neben den altersspezifischen Themen und Inhalten) besonders durch zwei Aspekte aus: eine ubersichtliche, klare Struktur sowie eine hohe Bedeutung von bildlichen und akustischen Informationen.

Struktur & Navigation

Gerade fur jungere Kinder ist es wichtig, dass eine Webseite eine klare, hierarchische und lineare Hypertextstruktur aufweist. Bei „www.philipp-maus.de“ steht an oberster Stelle Philipps Zimmer, von dem aus verschiedene Bereiche ausgewählt werden können. Wird ein Thema, z.B. „Philipps Tierwelt“, angeklickt, so landet man auf einem neuen
Menu, in dem zwischen verschiedenen Angeboten aus der Tierwelt gewählt werden kann; Rucksprunge in das Menu oder Philipps Zimmer sind jederzeit möglich. Diese klare Struktur der Seite ermöglicht es Kindern, sich gut zu orientieren und bestimmte Sachen schnell wieder zu finden. Die Gefahr, sich im „Hyperspace“ zu verlieren ist hier nicht gegeben, trotz der Gleichzeitigkeit mehrerer Angebote. Unterstutzt wird die Struktur der Seite durch eine einfache, bildgesteuerte Navigation. Der Ton, häufig nur als Untermalung eingesetzt, hat bei „www.philipp-maus.de“ ein ganz eigene Bedeutung: Um auch Kindern, die noch nicht oder nur erst wenig lesen können, einen selbstständigen Umgang mit der Seite zu ermöglichen, ist bei den meisten Texten eine Vorlesemöglichkeit gegeben: ein Klick auf das entsprechende Symbol, und der Text wird vom Computer vorgelesen. Die Entscheidung, ob ein Text vorgelesen werden soll oder nicht, bleibt jedoch immer dem Kind selbst uberlassen.

Leseförderschrift

Durch die Tatsache, dass ein großer Teil der Kinder, fur die diese Webseite gedacht ist, Leseanfänger sind, haben wir auch bei der Wahl der Schriftart Rucksicht genommen. Alle längeren Texte sind in einer serifenlosen Druckschrift gesetzt, einer Schriftart, wie sie fur sämtliche Erstlesefibeln und Leselerngänge, die in den Schulen verwendet werden, ublich ist. Eine solche schnörkellose Schrift erleichtert es besonders den Leseanfängern, sich Wörter und ganze Sätze selbst zu erlesen. Des weiteren taucht auf der Webseite noch eine zweite Schriftart auf: Eine Art Comic-Schrift, die aus großen Druckbuchstaben besteht. Diese Comic-Schrift wird vor allem bei den Überschriften und in den Auswahlmenus verwendet. Sie ist in ihrer Klarheit ebenfalls als Leseförderschrift anzusehen.